Die Fotografien wurden von Michel di Moro zur Verfügung gestellt.
Archiv des Autors: ccm
19 Uhr geht es los. Der Paternoster leider nicht.
Anmeldung erbeten
Zur besseren Planung der Veranstaltung – insbesondere der verfügbaren Sitzplätze und der freundlicher Weise zur Verfügung gestellten Getränke – bitten wir um eine formlose Anmeldung zum Post Privacy Day. Diese kann entweder per E-Mail an kontakt@post-privacy-day.de oder per Eintragung in das Facebook Event erfolgen.
Vielen Dank!
Der John-F.-Kennedy-Saal
Der Post Privacy Day 2011 wird bekanntlich im John-F.-Kennedy-Saal des Rathaus Berlin-Schöneberg veranstaltet. Das Rathaus selbst ist eine Anreise Wert. Kennedy hielt seine berühmte Berliner Rede vor diesem Rathaus (übrigens nicht direkt vom Balkon, wie oft behauptet, sondern von einer eigens aufgebauten Tribüne), jeden Tag 12 Uhr läutet die Freiheitsglocke, und … das Rathaus ist eines der letzten Gebäude mit einem funktionierenden Paternoster.
Zur Einstimmung ein paar unentschuldbar aber vielleicht zum Thema passend verwackelte Handy-Fotos und -Filme vom Raum und Rathaus (Die Bestuhlung wird vor der Veranstaltung noch geändert):
| Aus Post Privacy Day 2011 |
| Aus Post Privacy Day 2011 |
p.s.: Vorab vielen Dank für die Bereitstellung dieses gerade für ein Netz-Thema exotischen Ortes.
Twitter-Hashtag: #ppd11
Das Twitter-Hashtag für den Post Privacy Day 2011 ist #ppd11. Wer Tweets über Twitter zur Veranstaltung verschickt, ist eingeladen, diese mit “#ppd11″ zu markieren, so dass andere Interessierte sie leicht finden können.
Eine einfache Möglichkeit, die Diskussion zu verfolgen, ist die Benutzung einer Twitterwall, z.B.: http://twitterwallr.com/w/ppd11
Podiumsgäste Post Privacy Day
Podiums-Gäste
Christian Heller hat Filmwissenschaft und Philosophie an der FU Berlin studiert und für diverse Formate als Filmkritiker, Netztheoretiker und Blogger geschrieben. In seinem Wiki protokolliert er öffentlich seinen Tagesablauf und seine Ausgaben. Vor kurzem ist sein Buch “Post Privacy: Prima leben ohne Privatsphäre” erschienen.
Marek Claassen hat Business Administration an der FU Berlin studiert. Seit über zehn Jahren betreibt er die weltweit größte Künstler-Datenbank artfacts.net, die kontinuierlich Aktivitätsprofile und Rankings von Künstlern erstellt.
Caspar Clemens Mierau studierte Medienkultur an der Bauhaus-Universtität Weimar, wo er derzeit im Bereich digitaler Kulturtechniken promoviert. Er schrieb bereits für Telepolis, Golem, Berliner Gazette, Linux Magazin und sein Blog leitmedium.de.
Moderation
Reinhilde Godulla (GskA – gemeinnützige Gesellschaft für sozial-kulturelle Arbeit mbH - Projekt Network) betreut seit den 90er Jahren Projekte an der Schnittstelle von Jugendarbeit und digitalen Medien. Neben dem Aufbau des ersten Internetcafés “Netti” in Berlin, unzähliger Webseiten und Mediendienste wie der ersten Berliner Mailbox, einer frühen Blogging-Platform und dem Jugendserver koordiniert sie das Berliner OpenData-Projekt kiezatlas.de
Weitere Teilnehmer
Als einer der ausrichtenden Veranstalter (siehe Impressum) schickt das Jugendamt Berlin Tempelhof-Schöneberg mindestens einen Vertreter zur Podiumsdiskussion.
Infografik: Vergleich der Privatsphäre in Facebook und Google+
Auf peer1 gibt es eine lange Infografik zum Vergleich der Privatsphäre auf Facebook und Google+. Klick auf das Bild:

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Einstieg in die Post Privacy Debatte
Die Post Privacy Debatte ist vergleichsweise jung. Erst seit dem Frühjahr 2011 fand sie einen ersten Höhepunkt mit Julia Schramms Interview “Privatsphäre ist sowas von Eighties” (Spiegel Online). Einen guten Einstieg in die Diskussionen bieten die folgenden Beiträge:
- Julia Schramm (Interview): Privatsphäre ist sowas von Eighties (Ein vergleichsweise später Beitrag, der aber spätens im Frühjahr 2011 das Thema einer breiten Masse präsentierte und für eine heftige öffentliche Reaktion sorgte).
- Christian Heller: Embracing Post-Privacy (Vortrag von “plomlompom” auf dem Chaos Communication Camp)
- Christian Heller: Die Ideologie Datenschutz ()
- Projekt Datalove (Neun Thesen zum Umgang mit Daten)
- Rico Grimm: Die Dotcommunisten
- Tim Pritlove, Michael Seemann, Christian Heller (Podcast): Privatsphäre
- Rico Grimm: Eine kurze Geschichte des Datenschutzes
- N24, Diskussionsrunde: Leben 2.0: Fluch oder Segen? (Anwesend unter anderem der Datenschutzbeauftragte von Berlin und Julia Schramm)
- Constanze Kurz und Frank Rieger: Die Datenfresser
- “tante”: Kritik an der datenschutzkritischen Spackeria
- Nick Haflinger: Postprivacy: Filtersouveränität schon am Ende?
Post Privacy Day am 24. November 2011
Am 24. November 2011 findet im John F. Kennedey Saal des Rathaus Berlin Schöneberg der erste “Post Privacy Day” statt. Offen wollen wir an diesem Tag über Privatsphäre, Datenschutz und die Veränderung in deren Wahrnehmung an Anforderungen diskutieren.
Ist Datenschutz ein objektives und schützenswertes Gut? Gilt die Unterscheidung von Privatsphäre und Öffentlichkeit? Ist Datenschutz eine Generationen-Frage? Ist die Nutzung datenschutzrechtlich bedenklicher Dienste Kapitulation oder vertretbare Entscheidung?
Zur Veranstaltung wird es eine moderierte Podiumsdiskussion geben. Die Teilnehmer werden in Kürze bekanntgegeben.
Datum/Zeit
24. November 2011, 19 bis 22 Uhr
Ort
John F. Kennedy Saal im
Rathaus Schöneberg
John-F.-Kennedy-Platz 1
10825 Berlin
Veranstalter
Internetwerkstatt Netti – Medienkompetenzzentrum Tempelhof-Schöneberg
GskA — gemeinnützige Gesellschaft für sozial-kulturelle Arbeit GmbH (Projekt Network)
Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin (Jugendamt)
Leitmedium (Caspar Clemens Mierau)















